Im Jahr 1977 bekommt der TuS endlich einen eigenen VW -
Bus, der überwiegend von der Jugendabteilung genutzt wird. 1981 legte
Günter Schulz sein Amt als 1. Vorsitzender nieder, da er seinen Wohnsitz
nach Hameln verlegte.Als neuen Vorsitzenden wählte die Jahreshauptversammlung
Günter Florian.
Die Mitgliederzahl war inzwischen auf 655 Mitglieder
angewachsen.
Am 06.09.82 fand eine erste Arbeitsgruppensitzung
mit den Herren Florian , Götze, Möller, Moorth , Herrfurth und
Heitmann im Hause Heitmann in Ovelgönne statt mit dem Ziel, eine Tennisabteilung
einzurichten Die Gründung dieser Sparte erfolgt 1983. Und schon 1984
erfolgte die Erstellung von 2 Tennisplätzen. Durch die Übernahme
einer Bürgschaft in Höhe von 40.000 DM von 5 Spartenmitgliedern
war es möglich, die Plätze 3 und 4 zu bauen.Dank gilt aber auch
der Gemeinde Hambühren und dem Kreissportbund Celle für die finanzielle
Unterstützung.Die Mitgliederzahl stieg auf circa 840 Mitglieder.
Die grössten Veränderungen und Neugestaltungen
fanden in den letzten Jahren statt..
Neue Sportarten finden ein Dach unter dem TuS.
So werden die Sparten Jazz-Dance, Tanzen und Volleyball gegründet, und
auch die Handballer nahmen wieder am aktiven Spielbetrieb teil.
Im Jahr 1985 wurde eine Abteilung Volleyball
gegründet, die aus zwei Arbeitsgemeinschaften der Grundschule Oldau
hervorging. Sie hatte zu Beginn 12 aktive männliche Mitglieder, die
überwiegend den Geburtsjahrgängen 1974/75 angehören. Die Jungen
trainierten zweimal in der Woche und brachten es zu tollen Erfolgen. So
wurden sie im Lauf der Jahre 4 x Bezirksmeister, 3 x Landesmeister, 1 x Norddeutscher
Meister. Bei Deutschen Meisterschaften belegten sie 2x einen dritten Platz
und 1 x einen vierten. Sie beteiligten sich auch an den Rundenspielen der
Männer und stiegen von der Kreisklasse bis zur Bezirksliga auf. Sie
nahmen an zahlreichen Turnieren in ganz Deutschland, in Dänemark und
den Niederlanden teil und konnten stets eines der Siegertreppchen besteigen.
Diese hervorragenden Erfolge waren nicht zuletzt ihrem Trainer Ferdinand
Hellmuth zu verdanken. Nach Beendigung der Saison 1992/93 verliessen einige
Spieler nach ihrem Abitur den Celler Raum, andere mussten verletzungsbedingt
mit dem Volleyballsport ganz aufhören. So entschloss man sich, die Abteilung
Volleyball aufzulösen. Damit fanden 8 Jahre erfolgreicher Jugendarbeit
ihr Ende.
1987 wurde die Sparte Jazz-Dance gegründet.
Die Tanzformation " Lipstick " wurde 1990 Norddeutscher und Deutscher Vizemeister.
1993 erfolgte der Aufstieg in die Bundesliga. Die Nachwuchsgruppe Jeunesse
wurde 1996 deutscher Jugendmeister. Beim Aufbau und Leitung haben sich verdient
gemacht :
Sonja Seidler, Petra Rienau, Bernd Schulz, Ingo
Bloes sowie Uschi und Detlef Galle.
1988 wurde einer Forderung Rechnung getragen,
welche die gemeinsame Ausübung des Sports von Paaren vorsah. So entstand
eine Tanzsparte. Hierbei sollte der Faktor Geselligkeit in etwa den gleichen
Stellenwert einnehmen wie der Sport. Seit Gründung dieser Sparte werden
die Tanzpaare vom Ehepaar Perlet trainiert. Spartenleiter ist seit 1990 Hans-Heinrich
Schulze.
Ebenfalls im Jahr 1988 erfolgte die Schlüsselübergabe
für das neue Vereinsheim. Das von der Gemeinde Hambühren erbaute
Haus wurde dem TuS Oldau-Ovelgönne zur Benutzung übergeben.
Ein ausrangierter Gelenkbus diente der Tennissparte
ca. 10 Jahre als Tennisheim. Unter Federführung von Hermann Marquardt
wurde 1991 ein 150 Jahre altes Köthnerhaus aus Ellenberg bei Salzwedel
abgebaut und nach Ovelgönne gebracht. Nach ca. 2 Jahren Bauzeit mit
viel Eigenleistung konnte das Fachwerkhaus 1993 bezogen werden. Neben Hermann
Marquardt ist Wolfgang Hering hierbei herauszuheben.
1995 wurde die Sparte Freizeit ins Leben gerufen.
Einer der Mitbegründer war unser 1 Vorsitzender Dieter Sedenz, der mit
seiner Ehefrau dafür sorgte, dass zum Jahrtausendwechsel ein vollbesetzter
Bus nach Holzmann fuhr. Sollte jemand den Ort Holzmann nicht kennen sollte,
dem sei gesagt, dass dieser aufstrebende Ort sich in der Nähe des Chiemsees
befindet. Der Ort hat ungefähr die Grösse von Rixförde.
1998 wurde die Sparte Kampfsport mit den Bereichen
Taekwon-Do für Jugendliche und Allkampf für Erwachsene gegründet.Nachdem
der aus Korea stammende Trainer des Teakwon-Do in seine Heimat zurückgekehrt
war, musste dieser Bereich im Jahr 2001 leider aufgelöst werden.
Das alte Teehaus des TuS Oldau-Ovelgönne
war nun auch in die Jahre gekommen. So beschloss man ein neues Teehaus zu
bauen. Dieser Neubau, der zum überwiegenden Teil in Eigenleistung und
ausschliesslich aus eigenen Mitteln erbaut wurde, konnte 1998 fertiggestellt
werden. Der Begriff Teehaus stammt übrigens bereits aus dem Jahr 1927.
Vor dem 2.Weltkrieg trafen sich die Sportler einmal im Monat zu einem Teeabend.
Aus Überlieferungen geht hervor, dass an diesen Abenden jedoch nicht
nur Tee getrunken wurde. Am Bau des Teehauses waren in erster Linie beteiligt:
Horst Schröder, Emil Haase, Horst Gogol, Hans Slosserow und Horst Pietzel.
Im Jahr 2000 konnte der TuS Oldau-Ovelgönne
das 50-jährige Bestehen der Sparte Fussball feiern. Wie in allen Sparten
liegt die meiste Arbeit auf wenigen Schultern. Durch ihren Einsatz in dieser
Sparte haben sich folgende Personen verdient gemacht: Lothar Pietzel, Dieter
Mennerich, Bernd Schulz, John Breach, Wolfgang Linke, Hansi Seliger, Horst
Fromberg, Manfred Duwe, Peter Schulz, Dieter Seidel und Horst Pietzel, der
seit 25 Jahren Spartenleiter ist.
Seit 2001 ist der TuS Oldau - Ovelgönne
auch im Internet vertreten.
Aussergewöhnliches
1997
wurde Hans-Georg Götze für seine 35 jährige ehrenamtliche
Tätigkeit als Kassenwart des TuS Oldau-Ovelgönne geehrt.
Das Vereinsmitglied Hansi Seliger, der 1956
in den Verein eingetreten ist, spielt seit dieser Zeit aktiv Fussball. So
bestreitet er noch heute Punktspiele in der Altliga. Ausserdem spielt er
auch noch aktiv Tischtennis und ist dort Spartenleiter. In der TT-Sparte
haben sich für den Verein verdient gemacht:
Arnold Zorn, Kurt Baugart und Heiko Boos.
Kurioses
Unser
damaliger Kassenwart. Hans-Georg Götze staunte nicht schlecht, als im
Jahr 1990 ein Gerichtsvollzieher vor seiner Tür stand. Grund war nicht,
wie man glauben könnte, die Zahlungsunfähigkeit des Vereins, sondern
vielmehr, dass ein Mitglied des TuS unberechtigterweise im Namen des TuS
einkaufen war. Auch hatte er weder Rechnung noch Mahnungen an den Kassenwart
weitergegeben.
Dankbares
Für
die geleistete Arbeit im Turnen und Gymnastik möchten wir uns bei Hanna
Hasselmann und Ilse Wegner rechtherzlich bedanken.Unser Dank gilt auch Günter
Schulz, der leider letztes Jahr im 92. Lebensjahr verstorben ist. Er war
mehrere Jahre 1. Vorsitzender unseres Vereins und hat diesen wesentlich mitgeprägt.
Obwohl Günter Schulz schon viele Jahre in Hameln lebte, riss der Kontakt
nie völlig ab. Aus seinem Nachlass erhielt der TuS einen Geldbetrag
Dieser Teil der Chronik wird ergänzt
|