TuS Oldau-Ovelgönne e.V.
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Chronik Teil B :   1977 bis 2002
Zusammengetragen von Hans-Georg Götze und Reiner Nehmert
anlässlich des 75-jährigen Vereinsjubiläums

 
Im Jahr 1977  bekommt der TuS endlich einen eigenen VW - Bus, der überwiegend von der Jugendabteilung genutzt wird. 1981 legte Günter Schulz sein Amt als 1. Vorsitzender nieder, da er seinen Wohnsitz nach Hameln verlegte.Als neuen Vorsitzenden wählte die Jahreshauptversammlung Günter Florian.
Die Mitgliederzahl war inzwischen auf 655 Mitglieder angewachsen.
Am 06.09.82 fand eine erste Arbeitsgruppensitzung  mit den Herren Florian , Götze, Möller, Moorth , Herrfurth und Heitmann im Hause Heitmann in Ovelgönne statt mit dem Ziel, eine Tennisabteilung einzurichten Die Gründung dieser Sparte erfolgt 1983. Und schon 1984 erfolgte die Erstellung von 2 Tennisplätzen. Durch die Übernahme einer Bürgschaft in Höhe von 40.000 DM von 5 Spartenmitgliedern war es möglich, die Plätze 3 und 4 zu bauen.Dank gilt aber auch der Gemeinde Hambühren und dem Kreissportbund Celle für die finanzielle Unterstützung.Die Mitgliederzahl stieg auf circa 840 Mitglieder.
Die grössten Veränderungen und Neugestaltungen fanden in den letzten Jahren statt.. 
Neue Sportarten finden ein Dach unter dem TuS. So werden die Sparten Jazz-Dance, Tanzen und Volleyball gegründet, und auch die Handballer nahmen wieder am aktiven Spielbetrieb teil.
Im Jahr 1985 wurde eine Abteilung Volleyball gegründet, die aus zwei Arbeitsgemeinschaften der Grundschule Oldau hervorging. Sie hatte zu Beginn 12 aktive männliche Mitglieder, die überwiegend den Geburtsjahrgängen 1974/75 angehören. Die Jungen trainierten zweimal in der Woche und brachten es zu tollen Erfolgen. So wurden sie im Lauf der Jahre 4 x Bezirksmeister, 3 x Landesmeister, 1 x Norddeutscher Meister. Bei Deutschen Meisterschaften belegten sie 2x einen dritten Platz und 1 x einen vierten. Sie beteiligten sich auch an den Rundenspielen der Männer und stiegen von der Kreisklasse bis zur Bezirksliga auf. Sie nahmen an zahlreichen Turnieren in ganz Deutschland, in Dänemark und den Niederlanden teil und konnten stets eines der Siegertreppchen besteigen. Diese hervorragenden Erfolge waren nicht zuletzt ihrem Trainer Ferdinand Hellmuth zu verdanken. Nach Beendigung der Saison 1992/93 verliessen einige Spieler nach ihrem Abitur den Celler Raum, andere mussten verletzungsbedingt mit dem Volleyballsport ganz aufhören. So entschloss man sich, die Abteilung Volleyball aufzulösen. Damit fanden 8 Jahre erfolgreicher Jugendarbeit ihr Ende.
1987 wurde die Sparte Jazz-Dance gegründet. Die Tanzformation " Lipstick " wurde 1990 Norddeutscher und Deutscher Vizemeister. 1993 erfolgte der Aufstieg in die Bundesliga. Die Nachwuchsgruppe Jeunesse wurde 1996 deutscher Jugendmeister. Beim Aufbau und Leitung haben sich verdient gemacht :
Sonja Seidler, Petra Rienau, Bernd Schulz, Ingo Bloes sowie Uschi und Detlef Galle.
1988 wurde einer Forderung Rechnung getragen, welche die gemeinsame Ausübung des Sports von Paaren vorsah. So entstand eine Tanzsparte. Hierbei sollte der Faktor Geselligkeit in etwa den gleichen Stellenwert einnehmen wie der Sport. Seit Gründung dieser Sparte werden die Tanzpaare vom Ehepaar Perlet trainiert. Spartenleiter ist seit 1990 Hans-Heinrich Schulze.
Ebenfalls im Jahr 1988 erfolgte die Schlüsselübergabe für das neue Vereinsheim. Das von der Gemeinde Hambühren erbaute Haus wurde dem TuS Oldau-Ovelgönne zur Benutzung übergeben.
Ein ausrangierter Gelenkbus diente der Tennissparte ca. 10 Jahre als Tennisheim. Unter Federführung von Hermann Marquardt wurde 1991 ein 150 Jahre altes Köthnerhaus aus Ellenberg bei Salzwedel abgebaut und nach Ovelgönne gebracht. Nach ca. 2 Jahren Bauzeit mit viel Eigenleistung konnte das Fachwerkhaus 1993 bezogen werden. Neben Hermann Marquardt ist Wolfgang Hering hierbei herauszuheben.
1995 wurde die Sparte Freizeit ins Leben gerufen. Einer der Mitbegründer war unser 1 Vorsitzender Dieter Sedenz, der mit seiner Ehefrau dafür sorgte, dass zum Jahrtausendwechsel ein vollbesetzter Bus nach Holzmann fuhr. Sollte jemand den Ort Holzmann nicht kennen sollte, dem sei gesagt, dass dieser aufstrebende Ort sich in der Nähe des Chiemsees befindet. Der Ort hat ungefähr die Grösse von Rixförde.
1998 wurde die Sparte Kampfsport mit den Bereichen Taekwon-Do für Jugendliche und Allkampf für Erwachsene  gegründet.Nachdem der aus Korea stammende Trainer des Teakwon-Do in seine Heimat zurückgekehrt war, musste dieser Bereich im Jahr 2001 leider aufgelöst werden.
Das alte Teehaus des TuS Oldau-Ovelgönne war nun auch in die Jahre gekommen. So beschloss man ein neues Teehaus zu bauen. Dieser Neubau, der zum überwiegenden Teil in Eigenleistung und ausschliesslich aus eigenen Mitteln erbaut wurde, konnte 1998 fertiggestellt werden. Der Begriff Teehaus stammt übrigens bereits aus dem Jahr 1927. Vor dem 2.Weltkrieg trafen sich die Sportler einmal im Monat zu einem Teeabend. Aus Überlieferungen geht hervor, dass an diesen Abenden jedoch nicht nur Tee getrunken wurde. Am Bau des Teehauses waren in erster Linie beteiligt: Horst Schröder, Emil Haase, Horst Gogol, Hans Slosserow und Horst Pietzel.
Im Jahr 2000 konnte der TuS Oldau-Ovelgönne das 50-jährige Bestehen der Sparte Fussball feiern. Wie in allen Sparten liegt die meiste Arbeit auf wenigen Schultern. Durch ihren Einsatz in dieser Sparte haben sich folgende Personen verdient gemacht: Lothar Pietzel, Dieter Mennerich, Bernd Schulz, John Breach, Wolfgang Linke, Hansi Seliger, Horst Fromberg, Manfred Duwe, Peter Schulz, Dieter Seidel und Horst Pietzel, der seit 25 Jahren Spartenleiter ist.
Seit 2001 ist der TuS Oldau - Ovelgönne auch im Internet  vertreten. 
Aussergewöhnliches 
1997 wurde Hans-Georg Götze für seine 35 jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Kassenwart des TuS Oldau-Ovelgönne geehrt.
Das Vereinsmitglied Hansi Seliger, der 1956 in den Verein eingetreten ist, spielt seit dieser Zeit aktiv Fussball. So bestreitet er noch heute Punktspiele in der Altliga. Ausserdem spielt er auch noch aktiv Tischtennis und ist dort Spartenleiter. In der TT-Sparte haben sich für den Verein verdient gemacht:
Arnold Zorn, Kurt Baugart und Heiko Boos.
Kurioses
Unser damaliger Kassenwart. Hans-Georg Götze staunte nicht schlecht, als im Jahr 1990 ein Gerichtsvollzieher vor seiner Tür stand. Grund war nicht, wie man glauben könnte, die Zahlungsunfähigkeit des Vereins, sondern vielmehr, dass ein Mitglied des TuS unberechtigterweise im Namen des TuS einkaufen war. Auch hatte er weder Rechnung noch Mahnungen an den Kassenwart weitergegeben.
Dankbares
Für die geleistete Arbeit im Turnen und Gymnastik möchten wir uns bei Hanna Hasselmann und Ilse Wegner rechtherzlich bedanken.Unser Dank gilt auch Günter Schulz, der leider letztes Jahr im 92. Lebensjahr verstorben ist. Er war mehrere Jahre 1. Vorsitzender unseres Vereins und hat diesen wesentlich mitgeprägt. Obwohl Günter Schulz schon viele Jahre in Hameln lebte, riss der Kontakt nie völlig ab. Aus seinem Nachlass erhielt der TuS einen Geldbetrag 


Dieser Teil der Chronik wird ergänzt